BESTFORM 2017: Jury nominiert 12 Projekte

Shortlist für die Awards steht / Preisverleihung am 22. Juni in Dessau

Magdeburg. Die Jury des BESTFORM ///  MEHR /// WERT /// Award für kreative Ideen hat zwölf Projekte für die Preise 2017 ausgewählt. Die Juroren bewerteten dafür heute die 42 Beiträge, die bis zum 18. April eingegangen waren.

„Eine ganze Reihe der Beiträge hat erstaunlich konkrete Antworten auf schwierige Fragen geliefert. Das reicht von sauberem Wasser für die ganze Welt bis zur sauberen Probe im Labor“, sagte Juror Alois Kösters, Chefredakteur der „Volksstimme“, in deren Verlagsgebäude die Jurysitzung stattgefunden hat. „Ganz wichtig – es waren viele Beiträge dabei, die einfach nur schön sind“, so Kösters weiter.

Einen Schwerpunkt bei der Bewertung war die Zusammenarbeit von hier ansässigen Kreativen mit Partnern anderer Wirtschaftszweige. Erstmals konnten unter dem Titel „Visionen“ auch Projekte eingereicht werden, die noch keinen Wirtschaftspartner haben, aber großes Potenzial dafür aufweisen.

Die nominierten Projekte in alphabetischer Ordnung – bei Nennung:
1. Kreativpartner, 2. Wirtschaftspartner, 3. Projekt

für die Awards:

  • Alexander Rex, Halle (Saale), Schallplattenpresswerk „Ameise“, Hamburg, Projekt: „Vinyl 2.0“ – Schallplatten aus organisch basiertem Kunststoff
  • „JulicaDesign“, Julia Kaupitwa und Carolin Malur GbR, Halle (Saale), TINNE VAN ACCOM, Neukirchen an der Vöckla/Österreich, Projekt: „tipikids“ – Wohnaccessoires für Kinderzimmer
  • LIGNUM GmbH & Co. KG, Magdeburg, Ganz Scharfe Messer – Messerschmiede, Magdeburg, Projekt: SKID – das erste Chefmesser aus Holz und Stahl
  • Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Integrated Design Engineering, LAGOTEC GmbH, Magdeburg, Projekt: „Simple Sample“ – Armatur zur Entnahme von Rohrelementen
  • MDID – Martin Deutscher Industrial Design, Magdeburg, Inflotec, Magdeburg, Projekt: „Waver“ – Wasserkraftwerk zur Erzeugung von Trinkwasser
  • Prinzenkinder, Halle (Saale), Hallesche Behindertenwerkstätten e.V., Halle (Saale), Projekt: Kinder-Hochstand Carl / Kindergarderobe Dete
  • SKRABAK – exclusive green fashion, Halle (Saale), Studio U&N, Jahnsdorf, Projekt: Kollektion SALZ
  • Urwahn Engineering, Magdeburg, citim GmbH, Barleben, Projekt: „Innovatives Velo für den anwendergerechte Gebrauch im urbanen Raum“

für die Visionen/Förderpreise:

  • Hannes Wilke, Hochschule Anhalt/Fachbereich Design, Dessau, Projekt: „next“ – Plattform für Patienten in Krankenhäusern zur Orientierung, Information und Unterstützung beim Heilungs-prozess
  • Linh Bùi Duy und ein interdisziplinäres Studententeam, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg/Transfer- und Gründerzentrum der Universität, unterstützt von der Stiftung
    St. Barbara Deutschland, Projekt: „crowdsweeper“ – Drohnen für die Minenräumung durch NGOs
  • Lukas Keller, Chris Walter, Halle (Saale), Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, Projekt: „Albert the paste extruder“ – Extrudereinheit für 3D-Druck-Systeme
  • Veronika Kaiping, Hochschule Anhalt/FB Design, Projekt: „Variationsn“ – Demenzprojekt“

Der BESTFORM /// MEHR /// WERT /// AWARD für kreative Ideen wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Die Erstplatzierung ist mit 10.000 Euro dotiert. Zusätzlich werden Preise für „Visionen“ vergeben. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 35.000 Euro zur Verfügung.

Beteiligen konnten sich Kreative aus Sachsen-Anhalt, die mit einem Wirtschaftspartner zusammenarbeiten. Eingereicht werden konnten neue Ideen und Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, die nicht älter als zwei Jahre sind, oder „Visionen“.

Die Preisübergabe und Würdigung erfolgt am 22. Juni im BAUHAUS Dessau. Zur Jury gehören neben den beiden Chefredakteuren der „Mitteldeutschen Zeitung“, Hartmut Augustin, und der „Volksstimme“, Alois Kösters: Sara Gramann (Inhaberin „Vorlautfilm“), Mirko Kisser (Vorstandsvorsitzender des Kreativwirtschaft Sachsen-Anhalt e.V.), Olaf Kresse (Geschäftsführer „Hoss PR“), Prof. Nicolai Neubert (Dekan Fachbereich Design, Hochschule Anhalt), Nils Sandvoß (Investitionsbank Sachsen-Anhalt), Prof. Dr. Marko Sarstedt (Otto-von-Guericke-Universität, Lehrstuhl für Marketing, Fakultät der Wirtschaftswissenschaft) und Prof. Anette Scholz (Prodekanin Fachbereich Design, Burg Giebichenstein, Kunsthochschule Halle).

Bei der vorigen Runde im Jahr 2015 erhielten die Designer Philipp Rösler und Thomas Kores aus Dessau-Roßlau gemeinsam mit dem Unternehmen „mm1 Consulting & Management PartG“ den ersten Platz für ihren medizinischen Handschuh „MediGlove“.

Mit dem BESTFORM-Award möchte das Land Sachsen-Anhalt auf die Leistungen und das Potenzial der hiesigen Kreativwirtschaft aufmerksam machen.

Informationen und Fotos finden Sie unter: www.bestform-sachsen-anhalt.de

Pressekontakt: Büro BESTFORM 2017, Manuela Bock, Telefon: 0391/5 68 99-45, Fax 0391/5 68 99-51, manuela.bock@img-sachsen-anhalt.de