Re(al)cycling statt Downcycling®

Innovatives Verfahren ermöglicht Recycling von Kunststoffabfällen ohne Qualitätsverlust

 

Kunststoffe sind aus unserem Leben kaum noch weg zu denken - in fast jedem Produkt ist Kunststoff enthalten und fast alles ist mit Kunststoff verpackt. Da ist es kein Wunder, dass 2014 die weltweite Kunststoffproduktion 300 Millionen Tonnen betrug. Diese hohe Zahl resultiert jedoch auch aus den Unmengen an Produktionsausschüssen und Altteilen. Allein in Deutschland beträgt die Menge an Kunststoffabfällen 5,45 Millionen Tonnen. Bisherige Verwertungsmethoden können diesem Problem nur bedingt begegnen - in der Regel werden Kunststoffabfälle thermisch verwertet. Im Gegensatz zu Metallen sind Kunststoffe oftmals mit Additiven angereichert, die eine Weiterverarbeitung unmöglich machen. Oder die Abfälle werden minderwertig recycelt, es kommt zum sogenannten Downcycling, wodurch die Qualität des Kunststoffes zunehmend nachlässt. In jedem Fall führen die vorherrschenden Verfahren zu einem Verlust und Verschleiß wertvoller Ressourcen.


Die HLW-LSA GmbH hat nun ein patentiertes Kunststoffaufbereitungsverfahren für Elastomere und Thermoplaste entwickelt, mit dem es erstmals möglich ist, neuen Frischmischungen 100 Prozent der alten, aufbereiteten Kunststoffe beizumengen - ohne, dass die Qualität des fertigen Produktes leidet.

Bewerber & Institution

// Dr.-Ing. Jörg Beckmann

HLW-LSA GmbH

www.hlw-lsa.de