Der Energiewende ein Stück näher

Wie Wärmeenergie noch besser in elektrische Energie umgewandelt werden kann


Noch immer zählt die Energiewende zu einer der größten Herausforderungen unserer heutigen Zeit. Die Umstellung von fossilen oder nuklearen auf nachhaltige, erneuerbare Energien wird uns noch die nächsten Jahre und Jahrzehnte beschäftigen. Vor allem biologisch-organischen Brennstoffen, wie Holz, Biodiesel oder Pflanzenöl, wird bei der Energiegewinnung zukünftig eine große Bedeutung zukommen. Aktuell treten hier jedoch bei Umwandlungsprozessen noch Wärmeverluste von bis zu 60 Prozent auf.

 

Eine effiziente Rückgewinnung dieser Wärmeenergie bieten sogenannte nanostrukturierte Thermoelektrika - spezielle Materialsysteme, die Abwärme kontinuierlich, flexibel und emissionsfrei direkt in elektrische Energie umwandeln können. So wird zum Beispiel die Abwärme von Automobilabgasen direkt in elektrische Energie für die Bordelektronik umgewandelt. Das Forschungsteam der Martin-Luther-Universität und des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik hat eine neue computergestützte Methode entwickelt, die es ermöglicht, die Eigenschaften und Effektivität dieser nanostrukturierten thermoelektrischen Materialien zu analysieren und somit zu verbessern.

Bewerber & Institutionen

// Dr. rer. nat. Nicki Frank Hinsche
// Prof. Dr. Ingrid Mertig

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

www.physik.uni-halle.de 


// M.Sc. Florian Rittweger

Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle

www.mpi-halle.mpg.de 


// Dr. rer. nat. Markus Winkler
// Dr. rer. nat. Jan D. König
// Dr. rer. nat. Harald Böttner

Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM Freiburg

www.ipm.fraunhofer.de