2. Platz Innovativste Projekte der angewandten Forschung

Innovatives Reibschweißverfahren für die Anwendung in der Automobilindustrie

Bedingt durch die stetig steigenden Anforderungen der Automobilindustrie, im Hinblick auf Qualität und Kosten bei sich verkürzenden Entwicklungszeiten, ist die Zulieferindustrie heute umso mehr gefordert, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch Innovationen und Technologievorsprung zu sichern.

Vor diesem Hintergrund wurde durch IFA Rotorion Holding GmbH, ein Kooperationsprojekt mit Forschungseinrichtungen der Universität Magdeburg und der Hochschule Magdeburg-Stendal, initiiert. Zielstellung des Projektes war die Entwicklung eines innovativen Schweißverfahrens, welches sich von konkurrierenden Verfahren hinsichtlich der Erfüllung der Anforderungen, bei gleichzeitiger Wirtschaftlichkeit, deutlich abhebt. Das Verfahren basiert dabei auf dem im industriellen Umfeld häufig angewendeten Reibschweißen.

Mit dem entwickelten Verfahren können, durch konstruktive Anpassungen der Schweißteile und des Prozessablaufes, signifikante Steigerungen in der Qualität und der Anwendungsbreite, unter Beibehaltung der Kosten- und Ressourceneffizienz, erreicht werden. Das Verfahren, welches bereits schutzrechtlich angemeldet wurde, besitzt allein in der IFA Rotorion ein

Anwendungspotential von mehr als 1 Millionen Schweißungen pro Jahr. Es liefert einen wichtigen Beitrag zur technologischen Differenzierung gegenüber den Marktbegleitern, zur Erhöhung der Wertschöpfung im Land und damit zur langfristigen Absicherung der Wettbewerbsfähigkeit der IFA Rotorion.

Bewerber & Institutionen

// Dr.-Ing. David Schmicker
// Dr. Andreas Krüger
// Prof. Dr. Frank Trommer

IFA Rotorion Holding GmbH

www.ifa-rotorion.de