3. Platz Innovativste Produktentwicklung

SEPO: Saubere Spiele 2016

Die Verwendung von verschiedenen Dopingmitteln ist im Spitzen- und Leistungssport weit verbreitet. Gerade zu den olympischen Spielen 2016 ist dieses Thema erneut in den Vordergrund gerückt. Aber auch die Dopinguntersuchungen der World-Anti-Doping-Agentur rückten in den Fokus der Kritiker, da Transparenz und gewissenhafte Arbeit nicht immer ersichtlich wurden.

Im Ausdauersport spielt vor allem das sogenannte EPO-Doping, welches die Sauerstoffsättigung des Blutes steigert, eine zentrale Rolle. Dabei wird dem Sportler EPO (ein spezielles Glykoprotein) gespritzt, was zu einer Steigerung der Produktion von roten Blutkörperchen führt. Wird EPO nur in sehr geringen Mengen dafür aber häufiger appliziert (Mikrodosen-Doping), so ist dieses nicht nachweisbar.

Das Unternehmen DyeAGNOSTICS GmbH entwickelte eine neuartige Technologie, welche auch kleinste Veränderungen der Elektromobilität der verschiedene EPO-Glycoproteine detektiert und so den (Mikrodosen-) Doping-Nachweis präzise und korrekt durchführen kann. Ermöglicht wird dieses durch die Zugabe von speziellen fluoreszierenden Polypeptiden (SEPOs) mit denen die Laufeigenschaften der EPOs bestimmt werden.

Zusätzlich kann nun der komplette Analyseablauf überwacht und falsche Ergebnisse ausgeschlossen werden. Im Kombination mit einer verbesserten Sensitivität wird das EPO-Nachweisfenster erhöht und  gleichzeitig mehr Vertrauen in die Doping-Analyse geschaffen.

Bewerber & Institutionen

// Dr. Jan Heise

NH DyeAGNOSTICS GmbH

www.dyeagnostics.com