2. Platz Innovativste Allianz

KUBAS – Koordination ungebundener Vor-Ort-Helfer zur Abwendung von Schadenslagen

Krisenstäben fehlt es aktuell an Instrumenten, um den Einsatz von Spontanhelfern zu koordinieren. Dies läuft unter anderem über etablierte soziale Medien oder in Form von Aufrufen über Massenmedien wie TV und Radio. Fortan soll den unteren Katastrophenschutzbehörden und anderen Stäben für Krisen- und Katastrophenschutz das neue KUBAS-System zur Verfügung stehen. Das System wird erst im Falle einer Schadenslage aktiviert. Dann können sich Spontanhelfer aus der Bevölkerung über verschiedene
Kommunikationswege wie Smartphone-App, Telefon oder SMS registrieren und ihre Möglichkeiten zur Hilfe anbieten – beispielsweise in Form von Zeiträumen und einfachen Fähigkeiten wie „körperliche Arbeit“ oder „Logistikunterstützung“.

Die eigens entwickelten Software-Agenten könnten auch für andere Zwecke genutzt werden. Das Verbundforschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg initiiert, koordiniert und gestaltet das Projekt, während die Universität Regensburg die Optimierungsalgorithmen liefert, die die Helfer den Einsatzorten zuordnen. Die Feuerwehr der Stadt Halle definiert mit ihrer Arbeit die Rahmenbedingungen für den Einsatz des Systems und die Firma Esri verantwortet das Gesamtsystem und stellt die technische Infrastruktur.

Bewerber & Institutionen

// Prof. Dr. Stefan Sackmann
// M.Sc. Hans Betke
// M.Sc. Sebastian Lindner
// Prof. Dr. Guido Schryen
// Robert Pulz
// Jan Halatsch

// Martin-Luther-Universität-Halle-Wittenberg,Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Betriebliches Informationsmanagement
// Universität Regensburg
// Feuerwehr Halle (Saale)
// esri Deutschland GmbH

www.wior.wiwi.uni-halle.de | www.uni-regensburg.de | www.feuerwehr-halle.de | www.esri.de