Implantate verbinden Heilung mit Ästhetik

Harter Kunststoffkern mit weicher Hülle ersetzt Titan


Immer mehr Unfallopfer überleben dank der Fortschritte in der Intensivmedizin schwerste Verletzungen. Allein die Zahl unfallbedingter Mittelgesichtsfrakturen in Deutschland wird auf mehr als zehntausend im Jahr geschätzt. Neben der Heilung komplizierter Brüche geht es um die ästhetische Wiederherstellung des Gesichts. In interdisziplinärer Zusammenarbeit von Wissenschaftlern der Hochschule Anhalt, der Hochschule Merseburg und des Fraunhofer-Instituts für Werkstoffmechanik IWM in Halle wurden neue Kunststoffimplantate für die Mittelgesichtsrekonstruktion entwickelt.


Die neuen Implantate verbinden Heilung mit Ästhetik.
Sie sollen das Anwachsen des Weichgewebes fördern und verhindern, dass sich Gewebe einkapselt. Damit sicherte sich der Forschungsverbund als eine der „Innovativsten Allianzen“ Platz 2 im Wettbewerb um den Hugo-Junkers-Preis für Forschung und Innovation aus Sachsen-Anhalt 2014.

Bewerber & Institutionen

// Prof. Dr. rer. nat. habil. Andreas Heilmann
// Maik Rudolph

Hochschule Anhalt

www.hs-anhalt.de


// Prof. Dr.-Ing. Wolf-Dietrich Knoll
// Constanze Hessler

Hochschule Merseburg

www.hs-merseburg.de


// Annika Thormann
// Dr.-Ing. Stefan Schwan

Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM

www.iwm.fraunhofer.de