Eine dufte und saubere Sache

Chlorfreie Technologie zum Abbau von Harnstoff in Schwimmbädern

 

Wenn man an ein Schwimmbad denkt, fallen einem zuerst Wasserrutschen oder Whirl-Pool-Düsen ein, sicher aber auch der typische Schwimmbad-Geruch. Dieser entsteht, weil dem Wasser zum Abbau von Harnstoff sowie zur Desinfektion Chlor zugesetzt wird. Als Abbauprodukt entstehen kanzerogene Chloramine, die diesen Geruch verursachen. Was kaum einer weiß: Das Badewasser dringt durch den osmotischen Druck auch in die Haut ein; die im Wasser gelösten Chloramine können dadurch vorrübergehende oder bleibende Hautreizungen verursachen. Zudem entsteht Stickstofftrichlorid, das Asthma hervorrufen kann - vor allem für die Mitarbeiter in Schwimmbädern besteht ein erhöhtes Risiko.


Die MOL Katalysatortechnik GmbH hat in Kooperation mit der Veolia Water Technologies Deutschland GmbH eine Technologie entwickelt, die erstmals den Abbau von Harnstoff gewährleistet, ohne dabei unerwünschte Neben- und/oder Folgeprodukte freizusetzen. Der hierfür entwickelte Katalysator wandelt den Harnstoff unter Nutzung von sichtbarem Licht in Stickstoff und Kohlendioxid bzw. Hydrogencarbonat um. Damit wird nicht nur die hygienische Situation in Schwimmbädern, sondern auch die Arbeitssicherheit der Angestellten deutlich verbessert.

Bewerber & Institutionen

// Dr. rer. nat. Jürgen Koppe
// Holger Jentsch
// Jan Koppe
// Dr. rer. nat. Hartmut Lausch
// Mark Richter

MOL Katalysatortechnik GmbH

www.molkat.de


// Prof. Dr. rer. nat. Klaus Hagen

Veolia Water Technologies Deutschland GmbH

www.veoliawaterst.de